Die zweite Mobile Times 2010 findet am 2. September statt. Wie bei der ersten Veranstaltung im März wollen wir einen Überblick über Technologien und Märkte für Handheld-Entwicklung und eingebettete Systeme geben. Dabei soll noch mehr Wert auf Diskussionen und Demos gelegt werden. Tagungsort ist wieder das City Hostel in Düsseldorf.

Die Sprecher der Mobile Times mit ihren Vorträgen:

 
  • Ekkehard GentzEkkehard Gentz

Ekkehard Gentz ist freiberuflicher Softwarearchitekt und seit 30 Jahren im Umfeld von Businessanwendungen (ERP) tätig. Schwerpunkte sind modellgetriebene Entwicklung, OSGI Enterprise Anwendungen und mobile Applikationen. Ekkehard ist Committer im Eclipse Riena Projekt und Projectlead der Open Source Projekte redView (http://redview.org) und red-open(http://red-open.org). Ekkehard berichtet über seine Erfahrungen im Blog http://ekkes-corner.org

BlackBerry Java Anwendungen mit Eclipse entwickeln

Ein Erfahrungsbericht über die Entwicklung von BlackBerry Java Anwendungen in Eclipse. Seit einiger Zeit bietet RIM mit dem BlackBerry Eclipse PlugIn eine komfortable Möglichkeit, BlackBerry Java Anwendungen mit Eclipse zu entwickeln. Ich zeige aus der täglichen Arbeit ein paar Tips und Tricks, die helfen schnell zu gut aussehenden Anwendungen zu kommen, die sich nicht hinter Android oder iPhone verstecken müssen. Der Vortrag wird zu einem großen Teil aus praktischen Demonstrationen bestehen. Zum Abschluss gebe ich einen Überblick über die Besonderheiten von mobilen Java Anwendungen im Enterprise Umfeld.

 
  • Wolfgang KornWolfgang Korn

Wolfgang Korn ist für die blueCarat AG in Köln als Consultant tätig und blickt auf über 15 Jahre IT-Erfahrung zurück. Derzeit beschäftigt er sich intensiv mit der Absicherung von SOA-Infrastrukturen auf Basis von IBM Websphere Datapower Appliances und der Entwicklung von Anwendungen für Android und iPhone. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel und Core Developer im Open Source Projekt XMLVM.

Bereits im März stellte Wolfgang Korn das XMLVM-Projekt vor und gibt nun ein "Update" seines Vortrags, insbesondere im Hinblick auf die geänderten Apple-Lizenzbestimmungn.

Cross-compilieren von Android-Anwendungen für das iPhone mit XMLVM (Update)

Smartphones, wie das iPhone oder solche, die auf Google’s Android Betriebssystem basieren, erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit der Verfügbarkeit weiterer Geräte wird sich der Marktanteil dieser Geräte noch weiter erhöhen. Ein Grund für den Erfolg dieser Geräte ist, dass sie die Installation nativer Anwendungen erlauben, die auch Gebrauch von der vielfältigen Spezial-Hardware dieser Geräte (z.B. Beschleunigungsmesser und GPS) machen können. So ähnlich sich die Geräte in Bezug auf die Hardware sind, so unterschiedlich sind sie, wenn es um die Entwicklung von Anwendungen geht. Android-basierte Geräte werden in der Regel in Java programmiert und nutzen eine Untermenge der J2SE-Laufzeitumgebung in Kombination mit Android-spezifischen GUI-Elementen. Anwendungen für das iPhone hingegen werden ausschließlich in Objective-C entwickelt und nutzen Cocoa Touch zur Gestaltung der Benutzeroberfläche. Insbesondere ist die Nutzung einer Java Virtual Machine (JVM) durch die Lizenzbedingungen von Apple explizit verboten. Die Entwicklung von Anwendungen, die auf beiden Plattformen verfügbar sein sollen, erfordert einen hohen Aufwand, da es sich faktisch um zwei völlig getrennte Entwicklungen handelt.
In der Präsentation wird eine Technik vorgestellt, die es erlaubt, Android-Anwendungen in native iPhone-Anwendungen zu übersetzen. Es wird gezeigt, wie Java nach Objective-C übersetzt werden kann und wie das Android-API auf das native Cocoa Touch API des iPhone abgebildet werden kann. Unabhängig von der Übersetzung von Android-Anwendungen ergibt sich aus dieser Technik die generelle Möglichkeit das iPhone in Java zu programmieren. Verschiedene Demos im Verlauf der Präsentation illustrieren den vorgestellten Ansatz.
Neben den technischen Aspekten von
XMLVM stellt der Vortrag Neuerungen vor, die auf der Roadmap des Projekts stehen. Den
Abschluss bildet eine kurze Betrachtung der neuen Apple Lizenzbedingungen und deren
Auswirkungen auf CrossPlattform-Projekte und XMLVM im Speziellen.
Neben den technischen Aspekten von XMLVM stellt der Vortrag Neuerungen vor, die auf der Roadmap des Projekts stehen. Den Abschluss bildet eine kurze Betrachtung der neuen Apple Lizenzbedingungen und deren Auswirkungen auf CrossPlattform-Projekte und XMLVM im Speziellen. XMLVM ist unter einer Open Source Lizenz unter http://xmlvm.org verfügbar.
 
  • Andre_NeubauerAndré Neubauer

André Neubauer ist Teamleiter in der Softwareentwicklung bei der ImmobilienScout24. Darüber hinaus baut er als Technical Lead Mobile den Bereich Softwareentwicklung (u.a. Entwicklungsprozess, Plattform-Architektur) für die Android-Platform bei ImmobilienScout24 auf. Im Rahmen seines Zweitstudiums beschäftigt er sich mit dem Vertiefungsrichtung Mobile und den Themen Augmented Reality, Monetarisierungsmodelle sowie Cross Platform Development.

Mobile Application Development im Unternehmens-Kontext

Die Entwicklung von Applikationen für mobile Endgeräte in einem Unternehmenskontext ist mehr als die bloße Umsetzung von Anforderung. Aspekte wie Qualitätssicherung und Release Management unterscheiden sich zu gängigen Entwicklungsprozessen und müssen in diesem Umfeld besonders berücksichtigt werden. Die Session reflektiert die Erfahrungen und gibt Tipps, die ImmobilienScout24 mit den Entwicklung von Applikationen für mobile Endgeräte gesammelt hat. Der Fokus liegt dabei auf Android-Plattform und dem Einsatz von agilen der Methoden der Softwareentwicklung.

 

Oliver Juwig

  • Oliver Juwig

Oliver Juwig beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Entwicklung großer, skalierbarer Anwendungssysteme und hat einen ausgeprägten Hintergrund in der Entwicklung von Framework Technologien und in der Gestaltung komplexer Anwendungslandschaften. Als CTO der HRS GmbH (Hotel Reservation Service) ist er zurzeit verantwortlich für die IT-Unternehmensarchitektur und die technische Innovation einer der führenden touristischen eCommorce Plattformen Europas.

  • Andreas NöthenAndreas Nöthen

Andreas Nöthen arbeitet seit vielen Jahren als Berater und Projektmanager im Bereich Software Entwicklung. Zusätzlich beschäftigt er sich seit über 10 Jahren mit demThema Augmented Reality. Er ist Lead Developer Mobile Solutions bei der Firma HRS GmbH (Hotel Reservation Service).

 

HRS - Öffentliche Services als Basis für mobile Buchungsplattformen

www.hrs.com ist eines der führenden Online Hotelportale weltweit. Seit jüngster Zeit stehen die umfangreichen Buchungsservices auch für mobile Plattformen als öffentliche und frei verfügbare Services zur Verfügung. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie auf einfachem Wege Buchungsservices von HRS in eigene mobile Anwendungen integriert werden können und wie damit neue Formen der Hotelsuche realisiert werden können. Die Basis-Services werden an einfachen Code- und Anwendungsbeispielen erläutert, wie z.B. der Anbindung eines Augmented Reality Browser an die HRS-REST Schnittstelle. Auch wenn die dargestellten Beispiele spezifisch für HRS sind, können die dargestellten Ansätze als Baumuster zur Integration beliebiger eCommerce Services in mobile Anwendungen dienen.

 
  • Joachim RitterJoachim Ritter

Joachim Ritter is Director Mobile Solutions at ProSyst Software in Köln. His work focuses on Mobile OSGi, a standardized, modular und manageable service platform for mobile devices. Joachim has 10 years of experience in mobile software development, contributing to major handset integration projects as well as to the eco system of post load apps. Joachim holds a M.Sc. Electrical Engineering and Executive MBA from Rotterdam School of Management.

AndroidFragmentation.com

Android ist offen für Anwendungen. Wird eine Android Anwendung einmal erstellt, sollte sie auf allen Geräten laufen. Leider wird Android diesem Anspruch in der Praxis zunehmend weniger gerecht. Durch die steigende Anzahl von Geräteherstellern, Formfaktoren, herstellerspezifische Oberflächen und Funktionalitäten sowie diverse Android Versionen hat sich eine Fragmentierung gebildet, die die Ausführbarkeit von Anwendungen schon heute deutlich einschränkt. Entwickler sehen sich zunehmend gezwungen, ihre Anwendungen unter Einsatz z.T. erheblicher Zusatzkosten an die Besonderheiten einzelner Gerätemodelle und teilweise sogar Firmware-stände anzupassen. Und das ist erst der Anfang - die aktuell sehr rasante Verbreitung von neuen Gerätemodellen und –gattungen wie z.B. Tablets, Settop Boxen, In-Car Systeme etc. vergrößern das Problem zunehmend.

Der Vortrag stellt das neue offene Community Projekt „AndroidFragmentation.com“ vor, das versucht, Entwicklern eine Hilfestellung in Form einer offenen und freien Wissensdatenbank zum Thema Fragmentierung zur Verfügung zur stellen. In bekannter Web 2.0 Manier entsteht ein zentrales Forum zum Thema Fragmentierung. Die Bausteine sind eine Geräte-Datenbank mit detaillierten & spezifischen Geräteinformationen, Artikel & Blogs, Foren zum Austausch von Erfahrungen, etc. Alle Bereiche sind offen und kostenfrei nutzbar. Zusätzlich wird ein Open Source Projekt initiiert, das einen Agenten erstellt, der Gerätedaten automatisch ausliest und in die Datenbank einspeist.

 

Stefan Scheidt

  • Stefan Scheidt

Stefan Scheidt ist Solution Architekt im Bereich Application Engineering bei der OPITZ CONSULTING GmbH. Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Architektur und Implementierung von Enterprise Applikationen auf Basis von Java. Seine Schwerpunkte sind Java EE und das Spring Framework.
Er ist Autor von Fachartikeln für OBJEKTspektrum, JavaSPEKTRUM und Javamagazin und Speaker auf OOP, JAX und W-JAX.

Frühling für iPhone Apps - Spring-basierte Backends für iOS-Applikationen

Nur wenige iPhone- und iPad-Applikationen kommen ohne Zugriffe auf Webservices aus. Ein in der Java-Welt etabliertes Framework zur Implementierung von Backend-Funktionalitäten (und mehr) ist das Spring Framework. Der Vortrag zeigt Hands On, wie mit Hilfe von Spring Roo ein REST-basierter Webservice für eine iOS-Applikation implementiert wird. Anschließend wird eine iPhone-Applikation entwickelt, die diesen Webservice konsumiert.

 

 
  • Jan SchneiderJan Schneider

Jan Schneider ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Informationstechnologierecht und Partner des Düsseldorfer Büros der Sozietät SKW Schwarz Rechtsanwälte. Seit über zehn Jahren berät er sowohl Anbieter als auch Anwender in allen Bereichen des IT-Rechts, des Rechts der neuen Medien und im Urheberrecht. Er hält regelmäßig Vorträge zu Themen der mobilen Technologien und ist u.a. Mitautor des bekannten "Handbuch der IT-Verträge".


Rechte an App-Entwicklungen wirksam schützen

TK-Anbieter und Mobilfunkhersteller treiben mit Hochdruck die Entwicklung mobiler Applikationen für die eigenen Endgeräte voran. Auftragnehmer und Entwickler solcher „Apps“ müssen ihre Rechte an den entwickelten Applikationen wirksam schützen und gezielt Nutzungsrechte einräumen. Der Vortrag erläutert prägnant, verständlich und praxisorientiert, welche Maßnahmen Entwicklungsunternehmen und freie Entwickler unbedingt treffen sollten.

Inhalt in Stichpunkten:

  • Inhalt und Reichweite des Urheberrechtsschutzes bei App- Entwicklungen
  • Angestellte Entwickler: Wem steht das Recht an den entwickelten Apps zu?
  • Vertraglicher Schutz und Vergabe von Nutzungs- oder Verwertungsrechten an Dritte>
  • Einbezug von Drittinhalten in eigene Apps
  • Durchsetzung der eigenen Rechte