Auf diesen Seiten wollen wir Ihnen die Vorträge der Mobile Times I/2010 präsentieren. Vielen Dank an die Sprecher, die uns ihre Folien überlassen haben!

Lohnt sich Android für Unternehmen?
Lässt sich mit Android Geld verdienen und wenn ja, wie viel? Dies sind die wichtigsten Fragen für Unternehmen und Freiberufler, die im Bereich mobiler Anwendungsentwicklung tätig sind oder es werden wollen. Zur Beantwortung dieser Frage wird ein Blick auf die Android-Plattform geworfen. Aus dieser leiten sich Anforderungen an die Entwickler und deren Werkzeuge ab, die letztendlich zu den Investitionskosten führen. In einer kritischen Betrachtung stellt Arno Becker drei vor und beleuchtet ihre Chancen: Entwickeln für den Android Market, Android-Entwicklung für Embedded Systems und Android im Kundenauftrag.
Arno Becker arbeitet seit vielen Jahren als Software-Architekt und Berater im Java-Umfeld. Nach mehrjähriger Anwendungsentwicklung unter Java ME hat er Android für sich entdeckt und ist Autor des Buchs „Android – Grundlagen und Programmierung“. Bei der visionera gmbh in Bonn, die er zusammen mit einem weiteren Java-Experten gegründet hat, leitet er eine Abteilung für die Entwicklung mobiler Anwendungen. Die visionera gmbh bietet Beratung und Entwicklung im klassischen Java-Enterprise-Umfeld und im mobilen Bereich an und nutzt die Synergien beider Standbeine, um Unternehmen mobil zu machen.

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Alternativen zur Entwicklung von iPhone-Anwendungen
Für die Entwicklung von iPhone-Anwendungen gibt es verschiedene Alternativen: Zum einen die Realisierung als native Anwendung mit Hilfe des Apple-eigenen SDKs, zum anderen als mobile Web-Anwendung. Der Vortrag stellt die Vor- und Nachteile der Varianten gegenüber. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Integrationsmöglichkeiten mit Online-Angebote.
Philipp Haußleiter ist von Haus aus Dipl. Ing. der Elektro-Technik. Er beschäftigt sich aber nun schon seit gut 10 Jahren mit der Entwicklung von Web-Anwendungen und kam über die Mobile End-Geräte-Entwicklung zur iPhone-Entwicklung. Seit zwei Jahren arbeitet er bei innoQ.
Hendrik Schreiber ist Gründer von tagtraum industries und Mitarbeiter der innoQ Deutschland. Er beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit Entwurf und Programmierung von Software in allen Größen: Von der mobilen Anwendung über Desktop-Consumer-Applikationen bis hin zu Enterprise-Systemen. Obwohl seit vielen Jahren hauptsächlich im Java-Umfeld unterwegs, gilt seine derzeitige Begeisterung dem Entwickeln von iPhone-Applikationen in Objektive-C. Hendrik Schreiber ist Autor zweier Bücher und verschiedener Fachartikel.

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Geld verdienen mit Symbian OS?
Symbian OS ist das Betriebssystem der erfolgreichen Nokia S60-Reihe. Es wurde auch von anderen Herstellern wie Sony Ericsson, Samsung und LG für High-End-Smartphones übernommen. Entwickler können ihre Produkte über verschiedene Shops wie Nokia Ovi Store, Symbian Horizon, Samsung Apps und Sony Ericsson PlayNow Arena vertreiben, sowie über unabhängige Händler wie GetJar und Handango. Nokia hat seinen Marktanteil auf etwa 40% im 4. Quartal 2009 ausgebaut, im wesentlichen durch den Verkauf der N- und E-Serien (20 Millionen in einem Quartal). Die augenblickliche Zahl an Symbian-OS-Smartphones wird auf etwa 150 Millionen geschätzt. Da viele Firmen auf Android- und iPhone-Entwicklung umgestiegen sind, gibt es nur wenige Experten im Symbian-Bereich. Angesichts der oben genannten Verkaufszahlen sollten Entwickler, die an großen Verkaufszahlen interessiert sind, Symbian in Betracht ziehen. Man gehtzukünftig von einem hohen Bedarf an Symbian-Entwicklern in den nächsten Jahren aus, zumal Symbian nun ein völlig offenes System ist.
René Heuven arbeitet seit 1994 als Entwickler und Unternehmer in der Telekombranche. Als Psion, Nokia, Panasonic, Motorola und Ericsson Symbian Software Ltd gründeten (und EPOC umbenannt wurde zu Symbian OS), wurde René authorisierter Symbian-Trainer. 2007 gründete er die Firma Inmote, die sich mit der Entwicklung von Symbian-OS-Anwendungen, z.B. für N-Gage, Lösungen für Voicemail und Verschlüsselung, sowie Ausbildung neuer Entwickler beschäftigt. Inmote bietet Schulungen für Einsteiger und Schulungen für Fortgeschrittene in den Bereichen Treiber-Entwicklung, Internals, SMP und Portierung von Symbian OS. Inmote hat seitdem weltweit über 700 Symbian-Entwickler ausgebildet und zertifiziert.

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Cross-compilieren von Android Anwendungen für das iPhone mit XMLVM
Smartphones, wie das iPhone oder solche, die auf Google’s Android Betriebssystem basieren, erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit der Verfügbarkeit weiterer Geräte wird sich der Marktanteil dieser Geräte noch weiter erhöhen. Ein Grund für den Erfolg dieser Geräte ist, dass sie die Installation nativer Anwendungen erlauben, die auch Gebrauch von der vielfältigen Spezial-Hardware dieser Geräte (z.B. Beschleunigungsmesser und GPS) machen können. So ähnlich sich die Geräte in Bezug auf die Hardware sind, so unterschiedlich sind sie, wenn es um die Entwicklung von Anwendungen geht. Android-basierte Geräte werden in der Regel in Java programmiert und nutzen eine Untermenge der J2SE-Laufzeitumgebung in Kombination mit Android-spezifischen GUI-Elementen. Anwendungen für das iPhone hingegen werden ausschließlich in Objective-C entwickelt und nutzen Cocoa Touch zur Gestaltung der Benutzeroberfläche. Insbesondere ist die Nutzung einer Java Virtual Machine (JVM) durch die Lizenzbedingungen von Apple explizit verboten. Die Entwicklung von Anwendungen, die auf beiden Plattformen verfügbar sein sollen, erfordert einen hohen Aufwand, da es sich faktisch um zwei völlig getrennte Entwicklungen handelt. In der Präsentation wird eine Technik vorgestellt, die es erlaubt, Android-Anwendungen in native iPhone-Anwendungen zu übersetzen. Es wird gezeigt, wie Java nach Objective-C übersetzt werden kann und wie das Android-API auf das native Cocoa Touch API des iPhone abgebildet werden kann. Unabhängig von der Übersetzung von Android-Anwendungen ergibt sich aus dieser Technik die generelle Möglichkeit das iPhone in Java zu programmieren. Verschiedene Demos im Verlauf der Präsentation illustrieren den vorgestellten Ansatz. XMLVM ist unter einer Open Source Lizenz unter http://xmlvm.org verfügbar.
Wolfgang Korn ist für die blueCarat AG in Köln als Consultant tätig und blickt auf über 15 Jahre IT-Erfahrung zurück. Derzeit beschäftigt er sich intensiv mit der Absicherung von SOA-Infrastrukturen auf Basis von IBM Websphere Datapower Appliances und der Entwicklung von Anwendungen für Android und iPhone. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel und Core Developer im Open Source Projekt XMLVM.

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Entwicklung und Distribution von Palm Pre Applikationen
Palms neues Betriebssystem webOS will sich am Smartphone-Markt als Konkurrent zu den bestehenden Plattformen iPhone, Android und BlackBerry etablieren. Dazu stellt Palm interessierten Entwicklern ihr Mojo SDK zur Verfügung. Der Vortrag, der sich hauptsächlich an Entwickler für die anderen Plattformen und Neulinge in der webOS Entwicklung richtet, soll dabei die wichtigsten Fragen für Entwickler klären: Wie steige ich in die Entwicklung ein? Welche Tools stehen mir zur Verfügung? Wie bringe ich meine Software an den Mann? Und kann sich das Gemisch aus HTML, CSS und JavaScript überhaupt mit den konkurrierenden Technologien messen?
Johann Kovacs studiert Medientechnik an der Fachhochschule Düsseldorf. Er beschäftig sich seit Erscheinen intensiv mit der Entwicklung von Applikationen für die Palm-WebOS-Plattform und stellt seine Ergebnisse auf der Seite MojoJungle.com vor.
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Cross-Platform Apps
Die Entwicklung von Anwendungen für verschiedene mobile Endgeräte stellt den Entwickler vor neue Herausforderungen. In seinem Vortrag wird Wolfram Kriesing zeigen, wie sich mit W3C-Widgets, PhoneGap etc. leicht plattformunabhängige Widget-Applikationen für iPhone, Android, Palm, Blackberry, Nokia und Windows Mobile erstellen und deployen lassen. Er erklärt auch die Schwierigkeiten und was heutzutage möglich und realistisch ist.
Wolfram Kriesing verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung in der IT. Bereits früh mit Web-Technologien beschäftigt, besitzt er tiefgreifendes Wissen und langjährige Erfahrung in Design und Implementierung stabiler und skalierbarer Architekturen. Zusammen mit zwei gleichermaßen erfahrenen Web-Experten gründete er uxebu, eine Beratungsfirma, die sich auf RIA Client Technologien spezialisiert hat. Er ist aktiver Contributor in mehreren Open-Source-Projekten, z.B. augenblicklich im Dojo-Toolkit-Projekt.
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Mister X - Ein lokationsbasiertes Multiplayer Spiel
Mister X mobile ist ein lokationsbasiertes Spiel für eine kleine Gruppen von Spielern. Wie im Ravensburger Spieleklassiker versuchen fünf Detektive den fliehenden Mister X zu fangen bevor die Spielzeit vorüber ist. Hier aber wird draußen gespielt und die gesamte Stadt wird zum Spielfeld. Das Spiel wurde als Forschungsprototyp an der Universität Bonn entwickelt und unterstützt derzeit die Android und iPhone Plattform. Derzeit wird es von dem Spin-Off Qeevee UG haftungsbeschränkt ( www.qeevee.com) weiter entwickelt. Neben dem Spiel ging der Vortrag auf die Architektur der Implementierung, insbesondere des Android-Clients, ein.
Tobias Rho ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Bonn. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich aspektorientierter Softwareentwicklung und kontextsensitiver Adaptionstechnologien. Seit Herbst 2009 ist er Gesellschafter des Universitäts-Spinoffs Qeevee, spezialisiert auf die Entwicklung ortsbasierter Multiplayer-Spiele. In diesem Rahmen ist er verantwortlich für die Entwicklung des Android-Clients des Spiels "Mister X Mobile".

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Open Source Software für mobile Applikationsentwicklung, Schwerpunkt Java
Viele Hürden bei der mobilen Applikationsentwicklung ergeben sich aus der Tatsache, dass ein extrem fragmentierter Markt bedient werden muss: Jeden Monat erscheinen zahllose neue mobile Geräte, mit unterschiedlichen Betriebssystemen, Eingabemöglichkeiten, Feature-Sets und Hardwareeigenschaften. Wenn sich der Entwickler entscheidet, einen übergreifenden Standard wie Java ME zu bedienen, sieht er sich noch immer mit der gleichen Situation konfrontiert: Es ist nicht möglich, nur eine Version seiner Software zu entwickeln, die auf allen Java-fähigen Endgeräten konsistent laufen wird. Unterschiedliche APIs, Keyboardbelegungen / Touchscreeneingaben, Displaygrössen und vieles mehr machen Anpassungen seiner Applikation nötig.
Robert Virkus ist CEO des Bremer Unternehmens Enough Software und langjähriger J2ME Entwickler.

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Mobile Entwicklung mit C++ und Qt Mobility
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Entwicklung in C++ und Qt für mobile Plattformen. Neben einem Überblick über die möglichen Plattformen wird Qt Mobility als eine Lösung für die mobile Entwicklung für die Plattformen Symbian, Maemo und Windows Mobil e vorgestellt. Qt ist ein C++ Framework für die Crossplattform-Entwicklung von Nokia, welches u.a. die Plattformen Windows, Linux und Mac OS unterstützt. Nokia hat Qt nun auch auf mobile Plattformen portiert, und mit Qt Mobility eine Erweiterung für den Zugriff auf mobile Hardware und Resourcen vorgestellt. Der Vortrag stellt die 7 API-Bestandteile von Qt Mobility vor und gibt einen Ausblick auf die Zukunft von Qt Mobility.
Jens Weller ist Geschäftsführer der Code Node Ltd. Erfahrungen im mobilen Bereich hat er in seiner fünfjährigen Tätigkeit für Vodafone (Ausbildung und Entwicklung für das Vodafone Testzentrum MVTC) sammeln können. In 2007 gründete er dann die Firma Code Node, mit dem Schwerpunkt der Softwareentwicklung in C++. Seit 2009 spielt hier auch wieder die Entwicklung für mobile Plattformen eine Rolle, mit Schwerpunkt auf Qt Mobility und Bada.

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